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Freunde der Salzburger Festspiele |
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| Next Generation - Mit Geld nicht zu kaufen | |||
„Das Programm der Salzburger Festspiele ist altersunabhängig – von modern über klassisch bis avantgardistisch reicht die Bandbreite”, sagt Olga Winkler. Und Carl Philipp Spängler ergänzt: „Dennoch hat es für ein jüngeres Publikum lange Zeit keinen passenden Rahmen gegeben.” Seit 2009 ist das anders. Auf eigene Initiative gründeten Carl Philipp Spängler (Bankhaus Spängler) und Olga Winkler den Verein NXG, die Next Generation der „Freunde der Salzburger Festspiele”. „Denn unsere Generation braucht einen anderen Zugang zu den Festspielen”, sagt er.
Während der Festspielzeit verliere Salzburg sein provinzielles Image, Künstler und Gäste aus der ganzen Welt beleben die Stadt, erklärt Spängler. Mit einem Rahmenprogramm, das einer jüngeren Zielgruppe entspricht, könne nun auch die nächste Generation daran teilhaben. NXG ist als Teilorganisation der „Freunde der Salzburger Festspiele” ein Förderverein von Erwachsenen bis 45 Jahre, die gemeinsam das Interesse für Kunst und Kultur bei jungen Menschen wecken und sie für die Salzburger Festspiele begeistern wollen. Der jährliche Förderbeitrag von 500 Euro Im Gegenzug können bevorzugt Karten aus dem NXG-Kontingent erworben werden. Darüber hinaus gibt es ein Rahmenprogramm, das sich von Künstlergesprächen und Einführungsvorträgen und dem Blick hinter die Kulissen bis hin zu gemeinsamen Ausflü gen erstreckt. Jüngere Menschen entscheiden sich bei ihrer Freizeitgestaltung kurzfristiger, sie an fixe Veranstaltungen zu binden sei schwierig, erklärt Winkler. Auch dazu möchte die NXG einen Beitrag leisten. „Einen informellen Austausch mit den Künstlern, den wir durch unser Rahmenprogramm ermöglichen, kann man sich mit Geld nicht kaufen”, erklärt Winkler. Ein weiteres Asset ist der interaktive Mitgliederbereich auf der Website, der – ähnlich anderen Social-Media-Seiten – für Veranstaltungstipps oder zum Kennenlernen anderer Mitglieder genutzt werden kann, ergänzt Spängler. „Denn die NXG versteht sich als Netzwerk mit den Salzburger Festspielen, als verbindendes Element.” Derzeit zählt der Verein 200 fördernde Mitglieder, die Hälfte davon kommt aus Österreich. Man freue sich über jeden neuen Unterstützer. Denn: „Die Festspiele sind fixer Bestandteil von Salzburg. Damit diese weiterleben können, braucht es die jüngere Generation”, sagt Winkler. Für die Saison 2011 wurden Veranstaltungen an zwei Wochenenden ausgewählt und mit einem Rahmenprogramm ergänzt. „Vielleicht schaffen wir im nächsten Jahr auch ein drittes Wochenende”, sagt Spängler. Gudrun Ostermann Wir danken dem „Standard” für die Nachdruckerlaubnis.
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